www.wittremberg.de
Kenia 2007

 

 

Kenia: Faszination der afrikanischen Tierwelt

4 Tage Safari durch die Nationalparks Amboseli und Tsavo West. 

Begegnung mit den Menschen und der Tierwelt Kenias, wunderschöne Erlebnisse am Kilimanjaro und in der bergigen Landschaft von Tsavo West.

 

 

 

 


 

Ein fast leeres Flugzeug startete am 10. April 2007 von Frankfurt in Richtung Mombasa. Die nahende Regenzeit in Kenia schien die Touristen von einer Reise abzuhalten. Wir freuten uns über das Platzangebot.

 

Tsavo West

In den frühen Morgenstunden , nach einem Blick durch die Wolken auf den Kilimanjaro, erreichten wir unser Ziel. Feuchte Hitze schlug uns ins Gesicht, als uns unser Guide abholte. Sein Landrover sollte uns die nächsten 4 Tage über afrikanische Straßen und durch unzählige Schlaglöcher schaukeln.  Während Hamisi, so hieß unser fröhlicher, gemütlicher Guide, uns über Land und Leute berichtete, erreichten wir das Tor zum Nationalpark von Tsavo West.

 

 

 

 

Die Dachluken wurden aufgeklappt, das Abenteuer begann. Es ist ein Genuss bei  40 Grad stehend in einem offenen Jeep über leuchtend rote Sandwege durch eine wunderschöne Berglandschaft zu fahren. Ständig wechselten die Aussichten und die Gerüche. Und wenn man dann auf Elefanten, Giraffen oder Antilopen trifft, ist man völlig im Bann der Natur.

 

Wir hatten das Glück, gleich am ersten Tag Löwen dabei zu beobachten, wie sie einen erlegten Wasserbüffel verspeisten. Schaurig faszinierend! Die Nacht verbrachten wir in der Kilaguni Serena Lodge. Das Highlight dieser Lodge ist ihr Ausblick auf ein Wasserloch. Während man zu Abend ißt, versammeln sich Herden von Tieren vor der Veranda.

 

 

 

 

 


 

 

 Amboseli Nationalpark

 

Am nächsten Morgen fuhren wir mit Polizeischutz zum Nationalpark Amboseli.

 

Landschaftlich ist dieses Sumpfgebiet sehr abwechslungsreich. Es gibt feuchte flache Seen und trockene, sandige oder grasbewachsene flache Ebenen - ein ideales Terrain für die Tierbeobachtung. Und über Allem trohnt der Kilimanjaro, der höchste Berg Afrikas. 

 

 

Nur ca. 80 Tage im Jahr zeigt er sich in voller Schönheit, ohne einen Wolkenvorhang. Wir hatten das große Glück, an einem dieser Tage dort zu sein. Welch ein Anblick: Die heiße Steppe, Gnus, Zebras, Elefanten, Löwen vor dem Grün der Schirmakazien und im Hintergrund der riesige Berg mit seinem schneebedeckten Gipfel!

 

 

 

 

 


Massai

 

 

 

Da wir nur zu zweit unterwegs waren, wurde der Besuch eines Massai-Dorfes zu einem persönlichen Erlebnis. Uns wurden die Häuser gezeigt und wir lernten ihre Lebensweise kennen. Dieses urstämmige Normaden-Volk ist tief mit seinen Traditionen verhaftet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückfahrt mit Hindernissen

 

Die 4 Tage Safari vergingen wie im Flug. Die Rückfahrt wurde beschwerlicher als erwartet. Es platzten nacheinander 2 Reifen. Der Zustand der Wege war auf ca. dreiviertel der 600km langen Strecke abenteuerlich. Tiefste Schlaglöcher, Sand, Staub und Geschaukel wie schwerer Seegang wurden nach mehreren Stunden Fahrt zur Geduldsprobe.

 

 

Mit durchgesessenem Steiß erreichten wir das 

 


Baobab Beach Resort

 

Das Baobab wurde unsere Bleibe für die nächsten zwei Wochen. Es ist ein komfortables Hotel auf einem Felsvorsprung am kilometer-langen weißen Sandstrand. Ein vorgelagertes Riff schützt vor allzu hohen Wellen (und Haien) und lädt zum Schnorcheln ein. Unter den alten Bäumen der Gartenanlage, direkt an der Felskante, findet man wunderschöne Liegeplätze, um im Schatten die Seele baumeln zu lassen.

 

  

 

 

Täglich gegen 16:00 sorgten unterschiedliche Affenbanden, die die Anlage überfielen, für Abwechslung. Weder Kuchen, noch Getränke waren mehr sicher, sogar Taschen wurden nach Fressbarem durchsucht. Das Aufmischen von Touristen machte ihnen sichtlich Spaß.

 

Leider ist es kaum möglich, ausgiebig an diesem wunderschönen Strand entlang zu spazieren, ohne sofort von Beachboys umgeben zu sein. Unablässig wird verkauft, bedrängt und ausgefragt. Man hat nur die Möglichkeit, ihn fluchtartig wieder zu verlassen.

 


 

Shimba Hills

Nicht weit entfernt von Diani Beach liegt ein weiterer Park, an dem wir auf unserer Rücktour schon vorbei gefahren waren. Wir buchten vom Hotel aus eine anderthalb tägige Safari zu den Shimba Hills.

 

 

 

 

Dieses dschungelartig bewaldete Reservat hat zwar nur wenige, aber interessante Tiere zu bieten. So ist z.B. die Rappenantilope nur hier zu finden, ebenso kleinere (aber angriffslustige) Waldelefanten. Von einigen Aussichtspunken hat man einen grandiosen Panoramablick über die Küste. Wir übernachteten in der Shimba Hills Lodge, eine Art „Baumhotel“.  Es ist komplett aus Holz gebaut, einfach ausgestattet und steht auf Stelzen. Stege, die in die Baumkronen genagelt sind, erlauben einen abenteuerlichen Ausfug in das Blätterdach der Umgebung. Die Nacht war geprägt von einer höllisch lauten Geräuschkulisse der Vogel-  und Insektenwelt.

 

 

 

Den Rest unserer verbleibenden Urlaubstage genossen wir bei gutem Essen und in netter Gesellschaft im Hotel.

 

Doch die Wildnis hinterließ einen bleibenden Eindruck. Sie weckte den Wunsch auf weitere Momente der Nähe zu der Tierwelt Afrika's. 

 

 

                               Kwaheri Kenia!

 



 

 

 

^