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Transatlantik 2008

 

Transatlantik  -  Kreuzfahrt von der Karibik nach Europa

 


Unsere erste Kreuzfahrt begann am 12.04. 2008. Um es vorweg zu sagen: Es war auch die letzte. Für viele ist eine solche Reise ein Traum, für uns leider nicht die Erfüllung.

Wir gingen in Fort Lauderdale an Board und bezogen unsere Kabine. Der Hafen ist ein Industriegebiet und bietet leider keinen einladenden Eindruck, wenn man auf Deck auf das Auslaufen wartet. 

Mit einigen Stunden Verspätung starteten wir nach

Key West

 

Um etwas mehr von der Insel kennenzulernen, als das, was man zu Fuß erlaufen kann, nahmen wir an einer Radtour teil. Wir radelten durch das historische Viertel mit dem Little White House von Harry Truman, vorbei an überaus sehenswerten Holzvillen zum Southernmost Point für das Pflichtfoto am südlichsten Punkt der USA. Das "Lighthouse", der Leuchtturm der Insel ist gegenüber vom Hemmingway House, der in der Duval Street gerne diverse Bars nutzte. Ich denke das Leuchtfeuer hat ihm oft geholfen wieder nach Hause zu finden.

Leider liefen wir zu früh aus und verpassten damit ein weiteres Highlight von Key West: Den Sonnenuntergang.


 

 

 

 

Puerto Rico

 

Unser Zielhafen war San Juan.  Die koloniale Altstadt ist geprägt durch seine Festung, die Stadtmauer und charmante Häuser im spanischen Stil. Ihre Schönheit wird durch das hohe Verkehrsaufkommen leider etwas getrübt. Die meist rechtwinklig angeordneten Straßen sind sehr eng und vollgeparkt.

 

 

 

Die nächste Insel, die wir anliefen war


 

St. Thomas

Diese kleine Karibikinsel war einst dänische Kolonie und Piratenstützpunkt. Heute  ist sie überfüllt mit Touristen aller Länder, wenn die vielen Kreuzfahrtschiffe tausende davon entladen. Einzige Sehenswürdigkeiten sind die weißen Sandstände der Insel. Wer diese nicht nutzt, wird zu Aussichtspunkten gefahren oder geht schlicht shoppen (die Piraterie ist nicht vorbei, das Geld wird einem nur anders abgenommen).

 

 


 

Sint Maarten - Saint Martin

 

 

Die Besonderheit dieser Insel ist, dass sie in zwei Staaten geteilt ist.. Der nördliche Teil gehört zu Frankreich, man bezahlt dort mit Euro, der südliche, niederländische ist eigenständig.

 

Die Croissants in einem Straßenlokal im französischen Teil waren das Beste, was wir auf der Kreuzfahrt genießen konnten.

 

 

 

 

 


 

Antigua

 

Antigua übte auf uns die größte Anziehungskraft aus. Von allen Inseln erschien sie uns die karibischste, natürlichste und ursprünglichste zu sein. Hier wäre ich gerne geblieben, um sie wirklich zu entdecken. Wir nutzten die Stunden, die wir hier sein durften, um mit dem Kanu durch vorgelagerte Mangrovenwälder zu gleiten.

Die anschließende Zeit verbrachten wir an einem wunderschön gelegenen, ruhigen, weissen Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser. Welch eine Erholung im Vergleich zu den überfüllten, lauten Decks an Board.

Ich wäre so gerne geblieben!

 


 

 

Transatlantik

 

 

 

 

 

Nun folgten fünf Seetage, um den Atlantik zu passieren.

 

 

 

Unser schwimmendes Clubhotel bemühte sich, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Wer sich auf Gesellschaftsspiele, Shows und Roulett im Kasino einlassen kann, ist hier gut aufgehoben. Zum Bräunen auf der Liege an Deck wird die gleiche Handtuchtechnik angewandt, wie in den meisten Hotels. Der Kampf um die wenigen windgeschützen Schattenplätze ist morgens um 6:30 Uhr entschieden.

Schwerer Seegang blieb uns erspart. Im Gegenteil, der Atlantik war platt wie ein Dorfteich.

 


 

 

Madeira

Wir legten am frühen Morgen in Funchal an. Diese Insel gehört zu Portugal und wird mit Recht auch  "Perle des Atlantiks" genannt:  Atemberaubende bergige Landschaft, steile Küsten, subtropisches Klima und spektakuläre Vegetation. 

 

 

 

 

 

 

Eines der Touristen-Highlights ist eine Fahrt mit einem der zweisitzigen Korbschlitten. Man gleitet auf Holzkufen von Monte über 2 km bergab durch enge Gassen nach Funchal. Die beachtliche Geschwindigkeit wird kontrolliert und gesteuert von 2 Männern, die nur mit den Schuhen bremsen können und dadurch lenken.

 

 


 

 

Wir erreichten europäisches Festland kurz vor Sonnenaufgang.

Nach einem überaus kurzen Aufenthalt in Malaga endete unsere Reise in Savona. Von Mailand aus flogen wir nach Hause.

 



 

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