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Vietnam 2009

Literaturtempel Hanoi

 

Rundreise durch Vietnam  -  faszinierende Kultur, beeindruckende Landschaft

Halong Bucht

 


 

Dieses Jahr zog es uns erneut nach Südostasien. Am 25.04.2009 begann unsere Enddeckungsreise durch Vietnam. Dieses Land erstreckt sich von Nord nach Süd über 1650 km und ist an der schmalsten Stelle 50km breit. 

 

 

 

Hanoi

 

Im Norden liegt die Hauptstadt Hanoi, sie war der Ausgangspunkt unserer Reise. Hanoi war mir auf Anhieb sympathisch. Die Straßen sind randvoll mit Mopeds.Die Altstadt mit seinen nach Berufsgruppen aufgeteilten Gassen ist sehr charmant. Nach Norden wird sie begrenzt vom Hoan Kiem See mit dem Schildkrötenturm, dessen Ufer ist ein Treffpunkt für Alt und Jung

Jadeberg Tempel und The-Huc-Brücke

 

Sehenswert sind in Hanoi der Literaturtempel, die Einsäulenpagode und das Wasserpuppentheater, das es ausschließlich in Vietnam gibt.

 


 

Der Weg zur Halong Bucht brachte uns Impressionen vom Leben in Vietnam:

 

Reisfeld

 

Ziegelei

 

Feldarbeit

 

Geflügeltransport


 

 

Die Halong Bucht

 

 

 

Die Vietnamesen sind die Preussen Asiens. Man steht hier sehr früh auf - man geht auch sehr früh ins Bett. Das spürten wir besonders, als wir in unserem Hotel in Ha Long mit unserer Gruppe noch ein wenig feiern wollten. Um 22:00 Uhr wird überall der Schlüssel umgedreht. 

 

Am frühen Morgen starteten wir deshalb fit zu einer Schiffstour durch die Halong Bucht. Diese Inselwelt ist sensationell! Unzählige Felsnadeln ragen aus dem Wasser, es gibt große und kleine Eilande en Masse, dazwischen geschäftiges Treiben auf Schiffen und Hausbooten. Mit Pontons verbunden fügen sie sich zu schwimmenden Dörfchen zusammen. Die Menschen leben von Fischfang, -zucht und -handel.

 


 

 

Marmorberge

 

 

 

 

Aufgrund der Länge des Landes nahmen wir für unseren Weg nach Danang, in Zentralvietnam gelegen, das Flugzeug.

 

Ca. 10km südlich von Danang liegen die Marmorberge. Es handelt sich dabei um 5  "Zuckerhüte" aus Marmor, die bis zu 100m aus der Erde ragen.

 

 

 

Einen dieser Berge kann man über Treppen und Pfade erklimmen. Vorbei an Pagoden, die mit Porzellanbildern verziert sind, an beeindruckenden Grotten mit  direkt aus dem Stein gehauenen Buddhastatuen und wunderbaren Lichtspielen, führt der Weg zur höchsten Stelle dieser Tempelanlage.

 

Eine kleine Plattform erlaubt einen herrlichen Blick über die Landschaft und das Meer.

 

 

Tipp: Am Fuß der Berge bieten Steinmetze ihre Buddhastatuen oder lebensgroße Löwen aus Marmor zum Verkauf an. Wer also zufällig mit dem LKW da ist, kann direkt etwas mitnehmen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hoi An

Unser nächster Reisestopp war die Stadt Hoi An. Die gesamte Altstadt hat den Status "Weltkulturerbe", die schönen Gebäude und Tempelanlagen sind Zeugnis der eigenen Vergangenheit und des fremden Einflusses. Das historische Stadtbild einer reichen Handelsstadt aus dem 18. Jahrhundert blieb auch im Vietnamkrieg erhalten.

Neben der Versammlungshalle ist die Japanische Brücke eines der Wahrzeichen der Stadt und das beliebteste Fotomotiv. Ebenso fotogen sind allerdings die Mädchen in ihren weißen Schulunifomen. In der Altstadt gibt es schöne Restaurants und Cafés, teilweise mit Dachterasse zum Fluß.

 


 

Hue, die alte Kaiserstadt

 

 

Der Wolkenpass, über den wir nach Hue fuhren, machte seinem Namen alle Ehren, es regnete ununterbrochen. Dieser Gebirgszug trennt Nord- und Südvietnam und bildet eine Wetterscheide. 

 

 

 

Geplant war eine Schiffstour auf dem Parfümfluss, die Besichtigung der Thien Mu Pagode, der verbotenen Stadt des letzten Kaisers von Vietnam in der Zitadelle und der unglaublichen Kaisergräber, all das im Dauerregen! Schade, denn diese sehenswerten Atrraktionen sollte man nicht im Eiltempo durchlaufen. Sie gehören wie Hoi An zum Unesco Weltkulturerbe.

 

Parfümfluss, Thien Mu Pagode, Kaisergräber

prachtvoll verziertes Osttor der Zitadelle

 

Viele Gebäude und Tore der Zitadelle in Hue sind prunkvoll mit Bildern und Ornamenten aus Porzellanscherben verziert, wie hier das Osttor.

 

 

Lesepavillion im der Zitadelle

Lesepavillion in der Zitadelle

 

 

Vor dem Grab von Tu Duc "gönnten" wir uns erst einmal einen Kaffee. Dieser wird in Vietnam in kleinen Aluminiumfiltern aufgegossen und ist geschmacklich eher eine Katastrophe.

 

 

 

 

 

Das Grabmal von Kaiser Tu Duc hat er selbst mit einem See und Hügeln schon zu Lebzeiten geplant und angelegen lassen. Er hat es auch als Sommersitz genutzt. Hier ist alles vorhanden, von Pavillions für die Bediensteten und Konkubinen, bis hin zu einem Theater.

 

 


 

Ho Chi Minh City (Saigon)

 

 

 

Die größte Stadt Vietnams ist Ho Chi Minh City oder kurz Saigon. Hier leben 8 Mio Einwohner und 5Mio Mopeds. Seit der Liberalisierung der Wirtschaft hat sich HCMC zu einem Business- und Einkaufszentrum entwickelt, mit Edelboutiquen westlicher Luxusmarken und Kaufhäusern, aber ebenso unzähligen kleinen Läden und Restaurants.

Tipp: Shopping auf der Dong Khoi Street. Danach ein kühles vietnamesisches 333Beer auf der Terrasse des Hotel Continental Saigon und das Straßenleben an sich vorbeiziehen lassen. Danach eventuell noch eins.

 

Die französische Kolonialzeit hinterließ auffällige Beispiele europäischer Architektur, z.B. die Hauptpost, die Oper,das Rathaus, die Kathedrale Notre-Dame etc.

Hauptpost Saigon

Rathaus Saigon

Rathaus                                                                                             Post

 

 

 

Wir legten einen Stopp in der Thien Hau Pagode im Stadtteil Cholon ein.  Dieser Tempel ist mit wundervollen Verzierungen und Schnitzereien versehen, wie das Dachdetail rechts zeigt.

 

Prägendstes Element dieser Pagode ist wohl der durchdringende  Weihrauchgeruch der überall brennenden Räucherspiralen und -stäbchen. Durch Öffnungen in Innen- und Seitenhöfen scheint Sonnenlicht in die Pagode und lässt den Rauch aus allen Richtungen in sehr ansehnlichen Szenerien leuchten.

In Cholon befindet sich auch ein beeindruckender Markt, mit einem Angebot an allem, was in der vietnamesischen Küche verarbeitet wird.

 

Tipp Gastronomie: 

Pho Bò ist das Nationalgericht der Vietnamesen. Diese Suppe wird hier auch zum Frühstück und in verschiedenen Variationen serviert. Jeden Tag anders, aber immer gut. Vietnamesen essen mit Stäbchen! Auch Suppe!  Verzweifelte Touristen können sich allerdings einen Löffel geben lassen.

 

 

Manchmal sind Restaurants mit einer bebilderten Karte doch ganz nützlich, z.B. wenn Tauben in dieser Form nicht so ganz den Geschmack treffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Mui Ne

 

Hotel Cham Villas

 

 

 

Unseren Badeurlaub im Anschluss an die Rundreise verbrachten wir in dem sehr kleinen, aber feinen Hotel Cham Villas in Mui Ne. Das Hotel besteht ausschließlich aus 16 Bungalows, wir wohnten in der ersten Reihe direkt am Strand. Die Terrasse war von subtropischem Grün umgeben. Eine wundervolle ruhige Gartenanlage, dekoriert mit vielen Chamfiguren aus Stein, trennt die Gebäude von der lebhaften Haupt- und Geschäftsstraße von Mui Ne Beach. Sobald man das Hotel betrat, fühlte man sich, als setze man den Fuß in eine andere, paradiesische Welt.

 

 

 

 

Das Essen in dem kleinen Restaurant war ausgezeichnet.

 

 

Tipp:  Am außergewöhnlich grün gefliesten, mit Palmen überwucherten Pool liegen und ein fantastisches Stück warmen Käsekuchen mit Ingwersauce genießen.

 

 

Strand von Mui Ne

 

 


 

 

Es lohnt sich einige Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternemhen. Die beiden nächstgelegenen Städtchen Phan Thiet und Mui Ne selbst gehören allerdings nicht dazu. Man kann sie für sehr wenig Dong mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

 

 

Sehenswert sind nur die Häfen mit ihrer farbenfrohen Fischereiflotte.

 

Um die weitere Umgebung zu erkunden mieteten wir uns einen Jeep und fuhren zu den roten und weißen Dünen. Sie bilden eine sehr ungewöhnliche Kombination aus lotusbewachsenen Seen und trockenen, heißen, wüstenähnlichen Sandbergen.

 

 

 

Wunderschön war die Wanderung durch den Fairy Stream:

 

Hier hat sich ein Wasserlauf einen Canyon in die Sanddünen gegraben. Man geht das Flußbett in warmem Wasser entlang, an steilen außergewöhnlichen Sandformationen vorbei.

 



 

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